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Der FLOW - Lebensstil, das Tantrabuch für die heutige Zeit

Aktualisiert: 28. Okt.


DER FLOW - LEBENSSTIL

Das ganzheitliche Tantra der Gegenwart


In diesem Buch zeigt die Tantralehrerin Ella Lugin auf, dass Tantra weit mehr ist als Tantramassage, Sex und erotisches Wellness.


Der FLOW-Lebensstil verwirklicht Tantra im Alltag und als Haltung zum Leben.

Die FLOW-Methode ist ein Juwel zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwi-cklung und Selbstentfaltung für Männer und Frauen. Dieses Buch bringt Klarheit in unsere Gedankenwelt und Verhaltensmuster, Das wiederum ist die Basis, um Sexualenergie zu lenken und überhaupt richtig zu verstehen.


Das Buch zeigt neue Wege auf und bringt die FLOW-Philosophie ins tägliche Leben. Dieses Buch wird Leserinnen und Leser an Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten erinnern und vergessenes Wissen wieder in den Fokus rücken!


Den meisten Menschen wird erst durch Konflikte bewusst, dass sie nicht ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben führen, sondern ein vorgegebenes, basierend auf gesellschaftlichen Vorgaben, unbewussten Mechanismen und Glaubenssätzen. Fragst du dich, wie sich die Welt zum Besseren verändern könnte? Werde dir bewusst, dass auch du einen ausschlaggebenden Unterschied in diese Welt bringen kannst, sobald du deine Energie nicht mehr reduzierst. Dieses Buch wird dir Zusammenhänge aufzeigen und du wirst verstehen, wie du durch Körper und Bewusstsein dein energetisches Volumen befreien kannst, um dein Leben positiv zu verändern und dein wahres Potenzial zu entfalten, für dich und andere.



Willst du Tantra richtig verstehen und von der Basis her erlernen, dann nimm teil am FLOW-Retreats im März 2023.




























































































Auszug aus meinem, im September 2022 erscheinenden Buch

EINLEITUNG


Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen in Freiheit leben, friedlich miteinander interagieren, gesund sein, ihren Kindern eine behütete Kindheit ermöglichen, in Ruhe ihren Tätigkeiten nachgehen und genug Geld zur Verfügung haben wollen, sich zu ernähren, zu pflegen, ihren Verpflichtungen nachzukommen und Genuss zu erleben. Das klingt einfach und wunderbar, oder? Glücklich diejenigen, welche jeden Punkt des Gesagten in ihrem Leben vorfinden.


Die Realität gestaltet sich für die meisten Menschen anders. Viele stellen sich irgendwann die Frage, wie sie mehr Harmonie und Wohlbefinden in ihr Leben bringen, öfter mal etwas mehr Glück empfinden, ihrer Ehe und Partnerschaft mehr Tiefe verleihen und grundsätzlich sich selbst intensiver spüren können. Sie nehmen unterschwellig wahr, dass sie sich in einem inneren Ungleichgewicht befinden, und spüren, dass sie Ersatzhandlungen nachgehen, um den Druck ihrer Konflikte etwas abzubauen. Doch erst, wenn die inneren und äusseren Konflikte zu gross werden, der Körper nicht mehr mitmacht oder dramatische Ereignisse eintreten, verstehen manche, dass es notwendig wäre, ihr Leben zu verändern und selbst in die Hand zu nehmen, statt an ihren Gewohnheiten festzuhalten und den allgemeinen Trends zu folgen.


Viele Menschen suchen nach dem „guten Gefühl“ in der Überzeugung, dass sie etwas tun oder leisten müssen, um es zu erhalten, andere wählen den „bequemeren“ Weg und greifen zu Drogen, Alkohol und Tabletten, um in diesen Zustand zu gelangen. Das Problem dabei ist, dass auf diese Weise nur ein zeitlich begrenztes Wohlbefinden entsteht, was sich letztendlich zu Lasten der Gesundheit auswirkt. Die innere Leere, die Konflikte und die Gefühle des Getrenntseins bleiben weiterhin bestehen.


Du denkst vielleicht, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt. Klar, wir können weiterhin daran festhalten, dass wir “hart arbeiten müssen”, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, wir “nichts geschenkt” bekommen und selbst Liebe, Zuneigung und Anerkennung basieren auf einem oftmals unausgesprochenen Tauschhandel. Denken wir einmal genauer darüber nach, dann muss man sich fragen, wer hat diese Regeln und Glaubenssätze eigentlich erfunden? Woher stammt die Ansicht, dass “es nichts umsonst gibt”, dass man sich beweisen muss, um eine Existenzberechtigung zu haben, dass man “nichts ist”, wenn man kein Geld hat? Was ist da schiefgelaufen in unserer Gesellschaft? Was muss man tun, um für sich ganz individuell Glück zu finden und es sogar dauerhaft in seinem Leben zu entfalten?

Meistens ist das Einfachste das Wahrste

Du brauchst nicht viel Geld zu haben, du benötigst nicht einmal eine Beziehungspartnerin oder Partner, zapfe die Quelle deiner eigenen, schöpferischen Urenergie an und du wirst sehen, spüren und erleben, wie sich dein Selbstbild, deine Gedanken und deine Energie in gute Gefühle verändern werden. Du entscheidest und machst dich frei von Abhängigkeit und Unterordnung, weil du lernst, mit deiner Angst umzugehen und dich von der Identifikation mit der materiellen Welt, deinem Körper und Ego befreien wirst. Sicherlich bleiben Körper, Ego und Verstand und die Welt, wie wir sie kennen bestehen, aber deine Wahrnehmung wird sich verändern! Dein Blick auf dich, deine Worte und Taten, deine Gesundheit oder Krankheit, deine Sinnesfähigkeit und somit deine Sensibilität zu allem was ist, wird sich erweitern und Einfühlungsvermögen und Selbst-Bewusst-Sein werden sich vertiefen. Warte nicht mehr auf die „ideale Situation“, hör auf zu hoffen, werde aktiv, übernimm Verantwortung und pack dein Leben an! Gestalte es so, damit du dich entfalten und dir selbst treu bleiben kannst.


Der Schlüssel liegt in dir! Du bist die Meisterin, der Meister deines Glücks. Und bekanntlich hat wahres Glück wenig mit Geld zu tun. Doch Geld kann selbstverständlich vieles erleichtern.


An einem individuellen Punkt im Leben stellen sich die meisten Menschen wenigstens einmal die Frage nach dem Sinn des Lebens. Viele finden keine Antwort darauf. Doch lohnt es sich, folgenden Fragen einmal ernsthaft nachzugehen


  • Was willst du vom Leben?

  • Welche Energie soll in deinem Leben präsent sein?

  • Wie genau möchtest du dich fühlen?

  • Wie sollen sich Menschen in deiner Gegenwart fühlen?

  • Was möchtest du anderen Menschen schenken?

  • Wer willst du sein?


Die FLOW-Methode entstand während meiner eigenen Auseinandersetzung mit Tantra und der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Offenheit und Ehrlichkeit, Entspannung von Körper und Geist, meinem Bedürfnis nach Frieden und innerer Freiheit, nach Mut und Liebe. Seit meinem zwanzigsten Lebensjahr war ich auf der Suche, mich selbst zu spüren, zu entfalten und zu erkennen, um meinen Platz in dieser Welt zu finden. Ich erinnere mich, wie abgespalten ich mich in meiner Jugend fühlte und wie zutiefst traurig ich immer war. Ich wollte mich damit nicht abfinden und die Frage, wie man es schaffen kann, auch unter schwierigsten Voraussetzungen nicht unterzugehen, begleitete mich unbewusst, bis in meine Dreissiger. Zum heutigen Tag kann ich sagen, dass ich mich auf einer langen Forschungsreise befinde, die mit meiner Geburt begann. Die meisten Menschen zum Beispiel, welche unter schwierigen Bedingungen aufwachsen mussten, konnten dies nur aushalten, weil sie Seelenanteilen abspalteten, welche die Gefühle steuern. Das Problem ist aber, dass man somit keinen Zugriff mehr auf seine komplette Erlebnisfähigkeit und das gesamte Gefühlsspektrum hat. Menschen mit derartigen Themen versuchen das Leben über die Mentalebene zu meistern und werden Probleme haben, echte Beziehungsfähigkeit und Empathie zu entwickeln oder sich mit ihrem wahren Selbst zu verbinden. Mit seinen Gefühlen verbunden zu sein und diese richtig einordnen zu können, ist Grundlage für ein ausgeglichenes Leben. Eine weitere, grundsätzliche Fragestellung eröffnet sich, wie man es schafft, Menschen anzunehmen, wie sie sind und mit ihrem irrationalen, neurotischen Handeln umzugehen. Und wie gelingt es, seine eigene, unvollkommene Persönlichkeit zu erkennen, damit zu leben, ohne sich selbst zu zerstören und den Willen aufzubringen, sich zu entwickeln, statt zu resignieren?


Ich schuf die FLOW-Methode nach den modernen Erkenntnissen der tantrischen Energielehre. In den 10-tägigen FLOW-Retreats werden weitere, ergänzende Therapiemethoden angewandt. Es ist meine Überzeugung, dass es nötig ist, mehrere Module zu kombinieren, um Interessierten die Möglichkeit einer umfassenden Transformation zu eröffnen. Die FLOW-Methode besteht in ihrer Basis aus Meditation, einfachem Yoga und Atemtechniken, Multireflektion durch Gespräche und Wahrnehmungsschulung, kreatives Malen, Musik und Ecstatic Dance, energetischem Körperbewusstsein, sowie Berührung und Massage des gesamten Körpers im tantrischen Kontext. Damit werden wir fähig, den Zugang zu unserem echten Selbst zurückzuerlangen und den Mut zu finden, unsere innerste Wahrheit zu leben. Weil wir in diesem Prozess unser Bewusstsein öffnen, erlangen wir Klarheit, mehr Einfühlungsvermögen und Entspannung, mehr kreative Inputs und mehr Glücksgefühle. Diese Qualitäten werden sich unmittelbar auf alle Lebensbereiche auswirken! Sich in das höhere Bewusstsein zu öffnen, energetisiert Körper und Geist auf ganz besondere Weise und wird dir auf intuitivem Weg Führung, Inspiration und gute Gefühle eröffnen.


Tantra bietet einen Weg und eine Methodik, um uns selbst, das Leben und alles, was wir tun, in die richtigen Zusammenhänge zu setzen, damit wir schlussendlich, auch noch den fantastischen Sex haben werden, den wir uns schon immer wünschen!


Sicherlich hast du schon oft den Begriff „Tantra“ in der (ständigen) Verbindung mit Sex gehört und weil du dieses Buch gekauft hast, nehme ich an, dass du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest. Das freut mich sehr!

Tantrisch gelebte Sexualität hat nichts mit dem traditionellen Verständnis von Sex zu tun, sondern mit der wahrnehmenden Herangehensweise an die Sexualenergie, welche sehr wohl durch sexuelle Interaktionen praktiziert werden kann. Sie wird dich in andere Erfahrungsräume und tiefere Empfindungen bringen, als du es gemeinhin gewohnt bist.


Die FLOW-Methode entstand durch die Reflektion meiner 20-jährigen Auseinandersetzung mit tantrischer Arbeit und der Fragestellung, was es braucht, damit ich interessierten Menschen innerhalb kürzester Zeit, an die Türe zur „paradiesischen Erfahrung“ begleiten kann. Wichtig zu verstehen ist, dass man jemanden an die Türe hinführen kann, aber es an der Person liegt, diese zu öffnen und hindurchzugehen. In anderen Worten; wie ist es möglich, in die Erfahrung von Ekstase und Flow zu kommen und dies wiederholen zu können? Was muss man „tun“, um die Verschmelzung mit der schöpferischen Kraft zu erfahren, dem Schöpfungsfeld oder auch Urkraft genannt. Selbst zu entscheiden, wann man sich aufladen möchte mit Energie und sich eins fühlen will mit dem Leben, mit deinem Partner oder Partnerin und mit Gott oder wie du diese Präsenz auch immer nennen willst. Zu verstehen, in welchen Wahrnehmungsebenen wir uns aufhalten, und das nicht mehr zufällig oder unbewusst, sondern aus unserer klaren Entscheidung heraus!

Als ich mich 1998 mit Tantra auseinanderzusetzen begann, war es die Sehnsucht nach mehr Tiefe im sexuellen Austausch und in der spirituellen Öffnung zum Leben und auch meine Motivation, anderen Gutes zu tun. Bereits zehn Jahre vorher begann der Samen in mir aufzugehen, sprichwörtlich, denn ich war schwanger und entdeckte in dieser Zeit die erste von vielen Türen, welche mich in die wundervoll-magische Welt der Spiritualität führten. Ich lernte Reiki und machte den Lehrer/Meistergrad, lernte meditieren und setzte mich intensiv mit Körper- und Energiearbeit auseinander. Ein weiterer Hauptgrund war die Suche nach dem Sinn des Lebens. Was für einen Sinn bringen mir meine Lebensprobleme? Warum wurde ich überhaupt geboren? Mein damaliges Grundgefühl war Verlassenheit und Isolation, dazu kam das Gefühl des Nicht-Dazugehörens. In diesem Zustand erlebte ich mein Leben, bis ich etwa neunundzwanzig Jahre alt war. Ich fragte mich oft, warum mir niemand half. Da war weder ein Retter, noch ein Erlöser, keine Engel und “guten Geister”, wie es die christliche Religion versprach. Für Menschen in diesen Lebensumständen gibt es meist nur folgende Möglichkeiten, um ihren Leidensdruck abzubauen: Alkohol, Drogen, Medikamente, Krankheiten oder sich zu verlieben. Verlieben und Kiffen waren meine Wahl. Obwohl das Kiffen erst dazukam, als ich 22 Jahre alt war. Ich war ständig verliebt und hüpfte von einem zum Anderen. Seit meiner frühesten Jugend verwechselte ich Verliebtsein mit Rettung und projizierte meine Bedürfnisse auf meinen jeweiligen Beziehungspartner, der mir all das geben sollte, was mir fehlte. Dabei suchte ich im Aussen nach meinem inneren Zuhause. Diese Strategie war leider nicht erfolgreich und ich fand mich regelmässig entzaubert wieder, alleine mit mir selbst und meinem Drama. Kiffen half auszuhalten, zu kompensieren und zu entspannen, doch änderte sich meine Grundsituation dadurch nicht. Als ich zweiunddreissig Jahre alt war, entschied ich mich, meinen Problemen auf den Grund zu gehen und begann mit intensiven Retreats, Gruppenkursen und Einzeltherapien.

Willst du glücklich sein, dann entscheide dich dazu und lass dir helfen. Gefühle des Mangels bekommst du gratis! Das geschieht ganz automatisch. Sie lösen sich jedoch auf, sobald du dein energetisches Selbst entdeckt hast.

Menschen versuchen seit jeher den „Sinn des Lebens“ zu verstehen. Was bedeutet das Leben eigentlich? Welchen Sinn haben seelische Schmerzen, Leid und Unglück? Wie können wir Einheit und allumfassende Zugehörigkeit auf einer fundamentalen Ebene spüren? Wie können wir „Gott“ so nahe sein, dass wir in dieser Energie aufgehoben sind?

Was hat aber Gott nun

mit Tantra zu tun?

Auf den ersten Blick nicht viel. Dort ist Gott und hier sind wir. Viele Menschen versuchen mit “ihm” Kontakt aufzunehmen und verstehen nicht, dass wir nicht viel tun müssen, um uns zu verbinden. Zum Beispiel durch Sexualität. Die Schöpfung gab uns Sexualität, nicht nur zur Reproduktion sondern auch zum Genuss! Sie gab uns Gefühle in Verbindung mit Sexualität. Erinnern wir uns an unsere Jugend, die erste Verliebtheit und die erste (echte) Liebe mit reinen, unschuldigen Gefühlen, oder? Können wir uns noch an diese ursprünglichen Gefühle erinnern, welche mit Liebe, Verschmelzung und Hingabe zu tun hatten? Emotionen, welche den Akt der sexuellen Interaktion von Staunen, Zärtlichkeit und liebevoller Lust begleiteten? Wo eine Energie zwischen den Liebenden entstand, die grösser war als sie? Dies sind oder waren absolut „göttliche“ Momente von hoher Energie, begleitet von unmittelbarem Berührtsein, welchem sich niemand entziehen kann.


Tantra bringt dich zurück in diese Wahrnehmung der Leichtigkeit, der Verspieltheit, der Kreation und des Loslassens. Tantra verbindet dich mit deiner Ursprungsenergie, begleitet von Erkenntnis, innerer Freiheit und absolutem Wohlgefühl. Dieses paradiesische Gefühl, nachdem wir suchen, erkennen wir sofort, wenn es da ist: «Das ist es, ich benötige nichts mehr weiter, nur das! Da fühle ich mich zuhause, in diesem Gefühl könnte ich auch sterben und ich würde nichts vermissen.» Kommen dir diese Worte bekannt vor? Oder ist es schon so lange her für dich, dass du dich an diese Gefühlsqualität gar nicht mehr erinnern kannst?